Cholesterin-Mythen entlarvt – Jetzt Risiko checken

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Cholesterin-Mythen auf dem Prüfstand – Zeit für Klartext

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die Todesursache Nr. 1 in Deutschland.1. Ein wesentlicher, oft unterschätzter Risikofaktor: dauerhaft erhöhte LDL-Cholesterinwerte. Sie bleiben meist unbemerkt – bis es zum Herzinfarkt kommt, im Schnitt mit 65 Jahren. Zeit, mit gefährlichen Cholesterin-Mythen aufzuräumen.

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Wer hohe Cholesterinwerte hat, ernährt sich schlecht

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Falsch.
Bis zu 80 % des Cholesterins produziert Ihr Körper selbst – in der Leber. Nur rund 20 % nehmen Sie über die Nahrung auf.2
Das bedeutet: Auch Menschen mit gesunder Ernährung können erhöhte Werte haben.
Der Grund: genetische Veranlagung, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder Vorerkrankungen.3

Hohes Cholesterin bekommen doch nur Dicke

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Falsch.
Hohe Cholesterinwerte haben nichts mit Körpergewicht zu tun. Auch schlanke, sportliche Menschen können betroffen sein.3
Der Grund: Bei der familiären Hypercholesterinämie (FH) ist der Cholesterinspiegel genetisch bedingt erhöht – unabhängig von Ernährung oder Bewegung.3 Betroffen sind etwa 1 von 250 Menschen in Deutschland. Viele wissen es nicht.3,4

Hohes Cholesterin ist nur was für Faulpelze

Falsch.
Sport ist gesund – aber kein Allheilmittel. Bewegung kann das HDL-Cholesterin erhöhen und das LDL-Cholesterin leicht senken.3 Bei genetisch bedingten oder stark erhöhten Werten reicht Sport allein oft nicht aus.5
Das heißt: Sport ist wichtig – aber kein Ersatz für eine ärztliche Abklärung und ggf. Medikamente.

Hohes Cholesterin kriegen nur alte Männer

Falsch.
Hohe Cholesterinwerte betreffen Männer und Frauen – und zwar in jedem Alter.
Fakt ist:
  • Frauen sind nach den Wechseljahren besonders gefährdet3
  • Bei familiärer Veranlagung können schon Kinder und Jugendliche erhöhte Werte haben3
  • Herzinfarkte bei Frauen werden oft übersehen – weil die Symptome anders sein können6
Deshalb sind regelmäßige Cholesterin-Checks für alle wichtig.
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MEHR ERFAHREN

  1. KORREKTUR: Todesursachenstatistik 2023: Zahl der Todesfälle im Jahr 2023 um 3,6 % gesunken. (o. J.). Statistisches Bundesamt. Abgerufen 13. Januar 2026, von https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/08/PD24_317_23211.html
  2. Was ist an Cholesterin gefährlich? (o. J.). Herzstiftung.de. Abgerufen 13. Januar 2026, von https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/cholesterin/was-ist-cholesterin
  3. Oliver Weingärtner (Jena), Ulf Landmesser (Berlin), Ulrich Laufs (Leipzig), Winfried März (Mannheim). (2019). Pocket-Leitlinie: Diagnostik und Therapie der Dyslipidämien (Version 2019). Dgk.org. https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehz455
  4. Deutscher Ärzteverlag GmbH. (o.J.). Familiäre Hypercholesterinämie: Prävalenz und Diskrepanz zwischen Genotyp und Phänotyp. Deutsches Ärzteblatt. Abgerufen 13. Januar 2026, von https://www.aerzteblatt.de/archiv/familiaere-hypercholesterinaemie-praevalenz-und-diskrepanz-zwischen-genotyp-und-phaenotyp-eaaf2e31-ea52-457a-8df7-2af251729a4c
  5. Cholesterinspiegel senken. (o. J.). Herzstiftung.de. Abgerufen 13. Januar 2026, von https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/cholesterin/cholesterinspiegel-senken
  6. Herzinfarkt bei Frauen: Symptome, die Sie kennen sollten. (o. J.). Herzstiftung.de. Abgerufen 13. Januar 2026, von https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/herzinfarkt/anzeichen/herzinfarkt-frauen-symptome

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